Die 10 besten Todo-Apps 2026 im Vergleich

Die 10 besten Todo-Apps 2026 im Vergleich

Der App-Store ist voll mit Aufgabenverwaltung. Aber welche App passt wirklich zu deinem Arbeitsalltag? Die Auswahl kostet Zeit, die du eigentlich für deine Aufgaben nutzen könntest. Dieser Vergleich zeigt dir konkret, wer was kann – und für wen welche App sinnvoll ist.

Die Platzhirsche: Todoist, TickTick und Things 3

Todoist ist seit Jahren der Maßstab für strukturierte Aufgabenverwaltung. Natürliche Spracheingabe ("morgen um 10 Bericht abgeben"), Projekte, Filter und Karma-Punkte für Gewohnheitstracking machen es zur ersten Wahl für alle, die viele Projekte gleichzeitig managen. Kostenlos nutzbar, aber die wirklich nützlichen Features wie Erinnerungen und Kommentare kosten ab 5 Euro im Monat.

TickTick packt mehr in eine App als fast jeder Konkurrent: eingebauter Pomodoro-Timer, Gewohnheits-Tracker, Kalenderansicht und sogar eine Fokus-Statistik. Wer alles an einem Ort haben will, ohne zwischen Apps zu wechseln, fährt damit gut. Die Oberfläche wirkt anfangs etwas überladen. Preis: etwa 3 Euro monatlich für die Vollversion.

Things 3 ist ausschließlich für Apple-Geräte verfügbar und kostet einmalig rund 50 Euro (iPhone), 30 Euro (iPad) und 80 Euro (Mac) – kein Abo. Dafür bekommst du das vielleicht schönste Interface im Segment. Ideal für Menschen, die klare Strukturen mögen und nie aus dem Apple-Ökosystem heraustreten. Android-Nutzer schauen hier komplett aus der Röhre.

Die kostenlosen Optionen: Microsoft To-Do, Google Tasks und Apple Erinnerungen

Microsoft To-Do ist der Nachfolger von Wunderlist und für alle Microsoft-365-Nutzer kostenlos dabei. Die Integration mit Outlook-Aufgaben und Teams ist unschlagbar, wenn du im Microsoft-Umfeld arbeitest. Für komplexe Projektstrukturen ist es zu schlicht – aber als tägliche Aufgabenliste oder Einkaufslisten-Ersatz funktioniert es reibungslos.

Google Tasks ist noch schlichter: keine Tags, keine Prioritäten, keine Kommentare. Aber es ist direkt in Gmail und Google Kalender eingebettet. Wer ohnehin den ganzen Tag in Google-Produkten arbeitet und einfach nur eine schnelle Aufgabenliste braucht, braucht nichts anderes.

Apple Erinnerungen hat in den letzten Jahren deutlich aufgeholt: smarte Listen, Unteraufgaben, Tags und standortbasierte Erinnerungen sind mittlerweile alle dabei. Kostenlos, tief ins Apple-System integriert, per Siri steuerbar. Wer nur iPhone und Mac nutzt und keine ausgefeilte Projektverwaltung braucht, muss sich nach nichts anderem umsehen.

Die Spezialisten: Notion, Sunsama und Any.do

Notion ist streng genommen kein Todo-Tool, sondern ein All-in-One-Workspace. Aufgaben lassen sich als Datenbanken anlegen, nach Projekt, Status oder Datum filtern und mit Notizen, Dokumenten und Wikis verknüpfen. Perfekt für alle, die ohnehin in Notion arbeiten. Als reines Todo-Tool ist es überdimensioniert und der Einrichtungsaufwand ist erheblich. Kostenlos mit Einschränkungen, ab 10 Euro monatlich für Teams.

Sunsama verfolgt einen anderen Ansatz: Es synchronisiert Aufgaben aus Todoist, Asana, GitHub und Co. und hilft dir, jeden Tag bewusst zu planen – ähnlich wie ein digitales Tagesjournal. Der Preis (rund 20 Euro monatlich) ist hoch, aber für Wissensarbeiter, die sich täglich fragen "Was mache ich eigentlich als nächstes?", kann es sich rechnen.

Any.do richtet sich an alle, die Einfachheit suchen. Kalenderintegration, Erinnerungen und eine saubere Oberfläche funktionieren gut. Für komplexe Workflows fehlt aber die Tiefe. Der kostenlose Plan ist stark eingeschränkt, Premium kostet rund 3 Euro monatlich.

Welche App passt zu dir?

  • Viele Projekte, plattformübergreifend: Todoist
  • Alles in einer App, inkl. Gewohnheiten: TickTick
  • Apple-Nutzer mit Stil-Anspruch: Things 3
  • Microsoft-Office-Umfeld: Microsoft To-Do
  • Google-Nutzer, minimalistisch: Google Tasks
  • Apple-Only, kein Budget: Apple Erinnerungen
  • Wissenarbeiter mit komplexen Workflows: Notion
  • Strukturierter Tagesplan aus mehreren Quellen: Sunsama
  • Einfach und schnell starten: Any.do

Wenn du parallel dazu deine Aufgaben priorisieren willst, hilft das kostenlose Eisenhower-Matrix-Tool auf dieser Seite – unabhängig davon, welche App du nutzt.

Fazit

Die beste Todo-App ist die, die du tatsächlich täglich öffnest. Fang mit einer kostenlosen Option an, die zu deinem System passt, und wechsle erst dann, wenn du konkrete Grenzen spürst. Tool-Hopping kostet mehr Zeit als es spart.

Kategorie: Apps & Tools